Einfach mal machen: Sieben Männer, ein Segelboot und eine Retreat-Reise in der Adria

Einfach mal machen: Sieben Männer, ein Segelboot und eine Retreat-Reise in der Adria

Sieben Männer zwischen 40 und 70. Ein Ford Tourneo Custom. Ein 48-Fuß-Segelboot in Kroatien. Und eine Woche, in der es um mehr ging als nur ums Segeln.

Manchmal braucht es keinen perfekten Plan. Manchmal muss man einfach losfahren.

Genau so begann unsere Retreat-Reise nach Kroatien. Sieben Männer, die sich vorher teilweise nur flüchtig kannten. Unterschiedliche Lebensgeschichten, unterschiedliche Berufe und unterschiedliche Punkte im Leben – aber alle mit dem Wunsch, für ein paar Tage aus dem Alltag auszusteigen.

Männer-Retreat zwischen 40 und 70: Raus aus dem Alltag

Gerade zwischen 40 und 70 verändert sich vieles. Einer steht kurz vor der Rente, ein anderer vor einem beruflichen Wechsel. Einer hat gerade gegründet, der nächste fragt sich, was in den kommenden Jahren eigentlich noch kommen soll.

Und genau darum ging es bei diesem Retreat. Nicht um Selbstoptimierung oder ein durchgetaktetes Seminarprogramm. Sondern um Zeit, Gespräche und neue Perspektiven.

Mit dabei war auch Chefkoch und Coach Patrick. https://www.ausguck.me
Aber die vielleicht wertvollsten Gespräche entstanden nicht geplant, sondern unterwegs: im Auto, beim Segeln, in einer einsamen Bucht oder spätabends bei einem Glas Wein.

Mit dem Ford 8-Sitzer von Babenhausen nach Pula

Start in Babenhausen. Mit dem Ford Tourneo Custom von mycamperbox ging es Richtung Süden. In Esslingen und Stuttgart sammelten wir den Rest der Gruppe ein – sieben Männer plus Gepäck und Segelausrüstung.

Gerade auf einer solchen Reise merkt man, wie wichtig das richtige Fahrzeug ist. Sieben Personen, lange Autobahnetappen, Gepäck und später der Großeinkauf für eine komplette Segelcrew: Mit dem richtigen Setup funktioniert das erstaunlich entspannt.

Dein Auto. Dein Camper. Und manchmal eben auch der Startpunkt für ein kleines Abenteuer.

Segel-Retreat in Kroatien: Pula und die Adria

In Pula wartete unser 48-Fuß-Charterboot. Gepäck verstauen, Lebensmittel bunkern, Leinen los – und plötzlich lag der Alltag hinter uns.

Was folgte, lässt sich nur schwer planen: traumhafte Buchten, glasklares Wasser, Segeln durch die Adria und Sonnenuntergänge, bei denen irgendwann niemand mehr aufs Handy schaut.

Tagsüber wurde gesegelt, gebadet, gekocht und entdeckt. Abends wurde gelacht, erzählt und diskutiert. Über Unternehmen und Karriere genauso wie über Familie, Veränderungen, Ängste, Pläne und die Frage: Was möchte ich eigentlich mit den nächsten Jahren anfangen?

Aus sieben Männern, die sich kaum kannten, wurde eine Crew.

Warum eine Retreat-Reise mehr sein kann als Urlaub

Ein Retreat für Männer muss nicht Yoga, Schweigen oder ein Seminarhotel bedeuten. Es kann auch ein Segelboot sein.

Für uns bedeutete Retreat: Abstand gewinnen. Den Kopf frei bekommen. Andere Menschen kennenlernen. Erfahrungen teilen. Netzwerke aufbauen. Inspiration mitnehmen.

Gerade in turbulenten Zeiten kann ein Ortswechsel erstaunlich viel bewegen. Nicht weil nach einer Woche plötzlich alle Antworten da sind. Sondern weil zwischen Meer, Wind und guten Gesprächen wieder Platz für neue Fragen entsteht.

Einfach mal machen.

Vielleicht war das die wichtigste Erkenntnis dieses Segeltörns.

Nicht auf den perfekten Zeitpunkt warten. Nicht jede Idee hundertmal durchdenken. Menschen zusammenbringen, ins Auto steigen und losfahren.

Sieben Männer. Ein Bus. Ein Segelboot. Eine Woche Adria.

Und eine Erfahrung, die deutlich länger bleibt als der Urlaub.

Einfach mal machen.

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